Gesellschaftlicher vs. eigener Druck: Die Rolle der perfekten Mutter

Werbung

Als Mama hat man es nicht leicht. Kleine Kinder, große Karriere und das Ganze natürlich kombiniert mit einem gepflegtem Haus und einer top Figur. Es reicht nicht aus, dass wir uns selbst Druck machen – nein wir spüren den Druck auch permanent von außen.

Wir selbst wollen alles „perfekt“ machen. Wir wollen gut aussehen, den Haushalt mit links schmeißen und die Kinder sollen stets freundlich sein. Neben einer guten Mutter wollen wir auch noch eine gute Ehefrau und Freundin sein. Natürlich vergessen wir bei all den Dingen nicht, an uns selbst zu denken und uns ganz nebenbei noch selbst zu verwirklichen. Wir vergleichen.

„Bei Person X sieht alles so easy aus – wie macht sie das nur? Wie kann es sein, dass ihre Kinder durchschlafen, lieb am Tisch sitzen, schon zur Toilette gehen und zuvor ihr Zimmer blitzeblank verlassen haben? Liegt das an mir? Muss es ja. Ich bin schließlich dafür verantwortlich.“

Und dann kommen die Zweifel

Gerade in den Momenten, wenn einen die Zweifel überkommen, ist es enorm wichtig Erfolgsmomente zu spüren. Die Ergebnisse einer von Fisher-Price global durchgeführten Studie ergaben, dass man dafür alles andere als perfekt sein muss.

Die Studie

Laut der Fisher-Price-Studie schätzen 74% der Eltern die Momente, in denen sie positives Feedback ihrer Kinder spüren. Ihr kennt das sicher auch- mitten im Spiel gibt plötzlich eine Umarmung oder ein „Ich hab dich lieb“. Die Glücksgefühle tanzen Tango und die Zweifel schwinden. Das Glück der Kinder steht für 83% der Befragten an erster Stelle. Wie es scheint stört die Kids das dreckige Geschirr, was in der Küche mal eine Stunde länger als ursprünglich gedacht steht, wohl kaum, wenn sich die Eltern dafür mit ihnen beschäftigen. Daher kommt dann wohl der Spruch

Good moms have sticky floors, dirty ovens and happy kids.

64% der befragten Eltern geben an, dass es ihnen besonders wichtig ist, ausreichend Zeit mit den Kindern zu verbringen. Die Eltern wollen ihre Kinder physisch wie auch psychisch wachsen sehen. Nichts verpassen. Entwicklungen feststellen und einfach ganz nah dran sein. Das gefällt mir!

85% der Befragten geben an, dass es ihnen wichtiger ist sich um ihr Kind statt um sich selbst zu kümmern. Trotz dieser Ergebnisse wird durch die folgenden Angaben deutlich, welchen enormen Druck die Gesellschaft auf Eltern ausübt. Nur 54% der Befragten fühlen sich mit ihren elterlichen Methoden sicher. Das heißt im Umkehrschluss, dass ganze 46% unsicher im Umgang mit ihren Kindern sind und Ratschläge von außen zu einer steigenden Last dieser Eltern führen.

Was löst das in mir aus?

Wer mich kennt weiß, dass ich eine sehr, sehr stolze Mama bin. Mutter werden war schon immer mein Lebensziel und ich gehe in dieser Rolle voll auf. Ich tue alles für meine Kinder. Seit den Schwangerschaften teile ich alles mit ihnen. Meinen Körper, meine Brüste, mein Bett und meine Schokolade. Ich bin immer da. Da um Aua’s weg zu pusten, da um zu wickeln, zu trösten, zu kitzeln und auch da, um auf das hundertste „Mamaaaa“ eine Antwort zu geben. Ganz einfach weil sie es brauchen und ich mich als Mama in der Verantwortung dafür sehe.

Ich spreche dabei von mir und bin der Überzeugung, dass es kein schemenhaftes „perfektes Mamabild“ gibt, denn jedes Kind hat unterschiedliche Bedürfnisse genau wie jede Mama, jeder Papa und jeder Mensch unterschiedliche Bedürfnisse hat. Neben all dem Sonnenschein, Lachen und Kindergeburtstagen wissen wir alle, dass es auch andere Zeiten gibt. Zeiten in denen wir an uns zweifeln, Zeiten in denen wir auf dem Zahnfleisch kriechen und uns nichts sehnlicher wünschen als „einfach“ mal Ruhe. Oh ja, und Schlaf. Viel Schlaf.

Denn eine Zeit lang sind wir alle Superfrauen, schlucken, krempeln die Ärmel hoch und funktionieren. Täglich, nicht von 8-16 Uhr, sondern permanent. Ohne Pause und ohne Bezahlung. Es ist schon echt ein krasser Job! Der Alltag zehrt dir permanent am Rockzipfel, ruft nach dir, sobald du die Hose öffnest um auf Toilette zu gehen und braucht dich. Immer.

Ich kann für mich sagen, dass ich mich von den Erwartungen der Gesellschaft relativ frei machen kann. Mein Leben, meine Regeln, mein Glück. Natürlich beschäftigt es einen, was andere Mütter tun und wie andere Familien sich strukturieren, aber dennoch sehe ich unser eigenes Glück im Vordergrund.

 

Meine Kinder sind nur einmal so klein….brauchen mich nur einmal so stark… und irgendwann wird die Zeit zurückkommen, in der ich an Karriere denken kann. Ich werde Stück für Stück an Freiheit zurück gewinnen. Ob ich es will oder nicht. Ich werde irgendwann zum letzten Mal ein Aua weg pusten. Zum letzten Mal mein Bett mit den Kindern teilen. Ich werde sie irgendwann das letzte Mal in den Schlaf begleiten und ich werde irgendwann die letzte Windel gewechselt haben. Ich werde irgendwann wieder zur Waschmaschine gehen können ohne ein Kind pro Arm.

Alles hat seine Zeit im Leben und so genieße ich gerade die tollen und auch anstrengenden Tage als Mama, denn das ist aus voller Überzeugung das größte, tollste und wichtigste Projekt, an dem ich je arbeiten werde.

 

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Fisher-Price


Beitrag veröffentlicht

in

,

von

Kommentare

1 Antwort zu „Gesellschaftlicher vs. eigener Druck: Die Rolle der perfekten Mutter“

  1. Avatar von schwarze Küche armatur mit ausziehbarem Schlauch

    Dieser Artikel ist sehr nützlich für uns. Vielen Dank, dass Sie diese Informationen mit uns geteilt haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.