Unsere Reise mit dem Roadsurfer

Eine Reise stand 2020 nicht auf unserer To-Do-Liste und dann kam doch alles anders. Dieses Jahr ist wohl alles andere als normal. Simon befindet sich seit März aus bekannten Gründen im Home-Office, Ende offen. In unseren Garten sind seit dem ein riesiges Baumhaus, ein Pool und eine neue Terrasse eingezogen. Dennoch fehlte etwas und der einstige Gedanke den Urlaub für dieses Jahr komplett zu canceln fiel zunehmend schwerer.

 

Urlaub in 2020? Hmm ich weiß ja nicht.

Gedanklich sind wir alles durchgegangen. Wir hatten weder Lust auf einen Hotelurlaub, noch wollten wir uns am Strand mit zu vielen Menschen tummeln. So kamen wir zu dem Van- Gedanken und letztendlich zu Roadsurfer. Den letzten Roadtrip im Wohnmobil haben wir zu 3. durch Amerika gestartet und so wurde es dieses Jahr die erste Reise zu 4. im Van.

 

 

Wenn eine Reise, dann mit dem Van!

Roadsurfer vermietet Camper unterschiedlicher Kategorien und so mieteten wir uns für Ende August/ Anfang September eine Mercedes V Klasse. Destination? Süddeutschland, Endstation Kärnten. 

Einen richtigen Plan hatten wir nicht. Die Ferien waren weitestgehend gelaufen und da wir ja flexibel sind dachten wir, wir könnten die maximale Flexibilität die so ein Van mit sich bringt, auskosten.

Unmittelbar vor der Abreise checkten wir permanent die Wetterapp und überlegte an Alternativen. Neben Österreich kamen Italien und Korsika ins Spiel. Nach wie vor träume ich von dieser Insel, auf der ich eine meiner besten Zeiten verbracht habe. Die aktuelle Situation und der straffe Zeitplan (wir hatten den Camper für 10 Nächte) schreckte uns dann doch von der Geschichte ab.

Aber so viel ist gewiss: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

 

Urlaub in 3, 2, 1…

Nachdem Simon den Camper in Dormagen abgeholt hat, beluden wir hier zuhause verschließbare Plastik- Kkisten und packten alles ein. Mit ausreichend Proviant an Board ging es am nächsten Morgen los Richtung Gardasee. Ganz entgegen des eigentlichen Plans, da wie schon vermutet das Wetter unsere Pläne durchkreuzte. Auf dem Brenner Richtung Gardasee, nachdem wir schon seit Süddeutschland mit dem Regen zu kämpfen hatten, setzten wir uns an einer Raststätte zusammen. Auch das Wetter am Gardasee hatte sich gedreht und so ging es letzten Endes über die Dolomiten an die Adria. Serpentinen rauf und runter. Gewitter, Starkregen, ellenlange Blitze. Nach ca. 15 Stunden fahrt erreichten wir Bibione und den Campingplatz Capalonga.

 

 

Italien, Österreich, Deutschland…

Wir verbrachten 5 Tage am Meer, nahmen vom Wetter her alles mit und groovten uns ganz langsam in das Vanlife ein. Wir wurden aber ganz ehrlich auch direkt ins kalte Wasser geschmissen, denn der Regen glich einem Weltuntergang und der Van war halt sehr kuschelig mit 4 Personen. Wir rückten zusammen. Lauschten dem Regen der aufs Dach prasselte und hofften nicht auf Toilette gehen zu müssen, denn das bedeutete raus aus dem Van und auf zum Waschraum. Durch Starkregen.

Aber auch das ging vorbei und wir lernten die schönen Seiten des Vanlifes kennen und zu schätzen. Tür auf und mitten in der Natur sein. Morgens in Badelatschen Brötchen holen, ganz egal wie man ausschaut. Das Meer direkt ums Eck. Hach. Ich feiere diese Einfachheit.

Nachdem wir Italien und die Adria dann auch von der schönen Seite kennen lernen durften packten wir unseren Kram zusammen, bauten unser Pop-Up-Zelt ab, das im übrigen bei der Campergröße Gold wert war, und fuhren nach Kärnten. Weiter geht die Reise!

 

 

Ciao Italien, Servus Österreich!

Klagenfurt empfing uns von seiner schönsten Seite und wir haben 3 Nächte am Camping Wörthersee verbracht. Das Strandbad und der wunderschöne See liegen direkt auf der anderen Straßenseite, ein riesiger Spielplatz und der Europapark sind direkt ums Eck. Mit der Rikscha fuhren wir in die Stadt, aßen Eis, verbrachten Stunden am See, trafen Freunde und Verwandte und kamen endlich wieder zum Sport. Klagenfurt fühlte sich leicht an.

 

Auf nach Deutschland!

Als sich das Wetter in Klagenfurt drehte, ging unsere Reise weiter. Wir checkten ganz aktuell was auf unserem Weg liegt und wo das Wetter gut sein wird und so verschlug es uns an den Brommbachsee. Zugegebener Maßen haben wir beide nie zuvor davon gehört und es war ein wahrer Glücksgriff. Inmitten riesengroßer Wälder liegt der wunderschöne Stausee- drum herum führen Rad/ Wanderwege.

An jeder Ecke findet man wirklich tolle Spielplätze, es gibt einen Kletterwald, einen Wakeboard- Park, Maisfeld- Labyrinthe und und und. Ihr merkt schon, ich bin echt begeistert und es war mit Sicherheit nicht unser letzter Aufenthalt im Fränkischen Seenland. Leider blieb uns hier nur eine Nacht und so verbrachten wir unseren letzten Tag mit dem Camper dort, fuhren auch hier mit der Rikscha um den See, aßen Eis und hielten nochmal die Füße ins Wasser bevor wir dann am späten Nachmittag die Heimreise antraten.

 

Fazit

Auch wenn wir uns alle auf zuhause freuten, wäre ich am liebsten nach dem Waschen der Klamotten direkt wieder losgezogen um mehr von dem Leben da draußen aufzusaugen. Der Camper und der Service bei Roadsurfer war super, lediglich die Größe des Campers darf beim nächsten mal gerne etwas größer sein, denn bei einer solchen Reise steht und fällt alles mit dem Wetter. Für uns alle war es eine unvergessliche Reise voller Höhen und Tiefen, aber es macht defnitiv Lust auf Mee(h)r.

Wir werden sehen was sich aus dieser Euphorie entwickelt, bis wir wieder losziehen schwelgen wir in Erinnerungen und lassen euch ein paar unserer Urlaubsfotos hier.

 

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Bis ganz bald,

eure Jana

Kommentare

3 Antworten zu „Unsere Reise mit dem Roadsurfer“

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