Yoga oder auch die Liebe auf den zweiten Blick

Wir haben es schon mal versucht. Also Yoga und ich. Aber irgendwie wurde da kein Schuh draus. Die wenige Zeit die ich hatte wollte ich „Vollgas“ beim Sport nutzen, um mich zu spüren und meine Grenzen kennenzulernen. Ich wollte das es weh tut und ich wollte mit jedem Training voran kommen. Damals, bei unserem ersten Mal, da habe ich den Nutzen von Yoga nicht erkannt. Ich habe nicht gesehen was es mir bringt, ich konnte mich nicht darauf einlassen und bin nicht in den Flow gekommen. Ich lies es, obwohl es mich immer faszinierte.

Die Einladung zu einem besonderen Abend

Anfang Februar kam dann überraschender Weise eine Einladung zu einem Yoga-Abend im Sportloft von Steffi Kerst. Ich überlegte nicht lange, sagte zu um neue Menschen kennenzulernen und um einfach mal etwas nur für mich zu tun. Als zweifach Mama stellt man die eigenen Bedürfnisse ja doch meist hinten an und ich spürte „das ist deine Chance“. Ich sagte zu. Body and Bowl „ich komme!“.

Bei dem Event gab es 2 Yogaeinheiten, tolles Essen, einen Podcast und meditative Einheiten die mich zur Ruhe kommen ließen. Mir gefiel der sanfte Umgang untereinander, die Natürlichkeit und der Diffuser neben meiner Yogamatte, der kurze Zeit später auch in unser Wohnzimmer einzog. Yoga hatte mich. Mädels, ihr hattet mich. Ich kam runter, schaffte es zeitweiße mal nur bei mir zu sein und ich spürte wie gut mir das tat.

Ich hatte Blut geleckt

Ich blieb dran… packte Yoga immer mal wieder in meine Tage, hörte auf meinen Körper. Ich hörte auf mein Inneres. Mein Körper ist der beste Wegweiser und zeigt mir ziemlich gut wann mir wonach ist. Das kannst du übrigens auch. Die Stimme ist da, man muss nur lernen auf diese Stimme zu hören. Ganz allmählich spürte ich wie ich ganz langsam flexibler werde. Die Dehnung, das Abschalten, die Haltungen, das bei mir sein- es tat mir gut. 

Und dann kam Corona

In Zeiten von Corona dann verspürte ich ganz deutlich das Bedürfnis nach Entspannung. Auch wenn Mathilda immer nur vormittags in die KiTa geht ist es schon ein Unterschied 2 Kinder 24/7 zu betreuen und so kamen immer mehr Yogaeinheiten zum Zug. Ich probierte mich durch, nahm bei Instagram an Live-Sessions teil, nutze Youtube- Videos bei denen ich u.a. auch den Kopfstand erlernte (war ein kleines Goal von mir) und landete oft bei meiner liebsten Einheit auf Gymondo dem „Yoga Express“. Noch heute.

Liebe auf den zweiten Blick

Manchmal da faszinieren mich Dinge, aber da packt es mich erst beim näheren Hinsehen, so scheint es. Ich bin froh der Einladung ins Sportloft gefolgt zu sein und kann euch Yoga neben dem Laufen, Rad fahren und Krafttraining nur ans Herz legen. Für mich ist es definitiv zu einer Bereicherung geworden. Es bringt mir Ruhe in meinem sonst hektischen, lauten, wilden Alltag und Achtsamkeit für mich und die Dinge die wirklich wichtig sind.

Hast du es schon mal mit Yoga versucht?

 

Ich hoffe mit etwas mehr „Normalität“ hier wieder öfters von mir hören lassen zu können. Für den täglichen Wahnsinn folgt mir gerne auf Instagram.

In diesem Sinne, bleibt gesund,

eure Jana♥

 

 


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Kommentare

1 Antwort zu „Yoga oder auch die Liebe auf den zweiten Blick“

  1. Avatar von Jahn

    Hallo liebe Jana,

    ich kann das was du da schreibst zu 100% nachempfinden. Ich komme eigentlich aus dem Ausdauer- und Kraftsport und hatte mit Yoga bisher nie viel am Hut. Aber ich glaube das es eine totale Bereicherung sein kann, vor allem wenn man nicht aus dem Bereich kommt.
    Ich glaube ich werde es irgendwann auch mal ausprobieren, auch wenn ich mir mich da noch nicht so ganz vorstellen kann.
    Habt einen schönen Abend

    Viele Grüße
    Jahn

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